Oma und Opa haben nicht lange überlegt und dem Osterhasen erzählt, dass Lara dringend einen neuen Sandkasten braucht.
Nachdem er dann bei Mama auch schon in der Garage stand, weil du ihn ja noch nicht sehen solltest, haben wir uns kurzfristig dafür entschieden, ihn doch schon eher aufzubauen, weil im März wochenlang so herrliches Wetter war.(Unter dem Ostersonntag - Eintrag, sieht man dann auch, dass es gut war, dass wir so gehandelt haben).
Schaut her, ist der nicht klasse?
Tja, dann sind Oma und Lara losgedüst. Aus Dettendorf hinaus, rechts abgebogen hat Oma gleich den Schleichweg zur Autobahn eingeschlagen. Auf halber Strecke knallte es plötzlich hinten an Oma's Auto. Sie schaute auch gleich durch den Rück - und Seitenspiegel und sah, wie wohl sowas wie ein Erdklumpen nach rechts ins Feld flog. Ich habe gleich gefragt:" Oma, was war das denn?" "Lara, ich glaube es war ein harter Erdklumpen, vielleicht ein Stein drin, der von Omas Reifen abgeprallt ist." Wir sind weiter gefahren, haben Laurent von seinem neuen Zuhause abgeholt und sind nach Großkaro. auf den Spielplatz und Omas Balkon gefahren.
Als wir starten wollten, kam Opa schon angesaust. Dank seines neuen Handy's mit Navi-Funktion hat er die neue Adresse auch gefunden.
Später sind auch Mama und Papa noch zu Herzbergs - Umzugschaos gefahren, allerdings vorher in Karo vorbei gekommen, um Oma's Auto nach Mama's i-Phone abzusuchen, denn das war seit ca. 3 Std. spurlos verschwunden. In Dettendorf schon alles auf den Kopf gestellt und gesucht und nach dem Überlegen - wo könnte dieses verdammte Ding sein, ist Mama eingefallen, dass sie es in Oma's Auto auf den Türrand gelegt hat, weil sie dich anschnallen wollte.
Doch es war nicht da.
So sind sie weiter gefahren, denn Opa hatte auch noch einen Karton aus Oma's Auto jetzt in seinem Auto, weil Oma ja Laurent's Kindersitz einbauen mußte und der Karton zu viel Platz weg nahm. Dort könnte das i-Phone hinein gerutscht sein.
Gegen 18:00Uhr brachten wir Laurent wieder zurück und Oma hat mich nach Dettendorf gefahren.
Mama kam heraus und war in Tränen aufgelöst - das (300.-€) i-Phone war immer noch nicht da. Sie haben mit den Hausbewohnern zu Fuß schon rund ums Haus und in Dettendorf den Weg abgesucht, den Oma mit dem Auto gefahren sein könnte - denn Mama dachte, dass sie das Handy evtl. beim Lara anschnallen gar nicht unten ins Auto, sondern oben aufs Autodach gelegt hat -, als wir Laurent abholen wollten.
Nichts!!!
Oma ist dann ganz langsam nochmal die Strecke mit dem Auto in Dettendorf abgefahren, denn sie wußte ja noch ganz genau, wo sie nachmittags entlang gefahren war und Papa ging auch nochmal zu Fuß eine lange Strecke ab, weil man aus dem Auto heraus ja doch nicht alles erkennen kann.
Nichts!!
Oma hat sich dann verabschiedet und zu Papa gesagt, dass er morgen mal mit dem Fahrrad den Schleichweg zur Autobahn fahren soll, denn den ist Oma ja auch noch gefahren, nur jetzt wird es schon zu dunkel. Wenn da das i-Phone noch liegen sollte,-was sich keiner vorstellen konnte, weil sich ein Handy nicht so lange auf einem Autodach halten kann, sondern gleich herunterrutscht und wegfliegt-, dann findet es bei Nacht niemand und morgen ganz früh, wenn Papa von der Arbeit kommt, ist dort noch keiner langspaziert. Vorausgesetzt, es ist heute nicht schon gefunden worden.
Oma ist Richtung Großkaro. gefahren, aber dann doch noch mal in den Schleichweg abgebogen, weil sie sich an den Knall von nachmittags erinnert hat.
Was war es tatsächlich, was dort vom Auto weggesprungen-und aufs Feld geflogen war?
Eine Strecke, die man in 1 1/2 Min. fährt, ist Oma dann eine "gefühlte" 1/4 Std. mit dem Auto "abgeschlichen".
Und man soll es nicht glauben, sie hat rechts am Wiesenrand die Gummi- i-Phone-Hülle gesehen,
sofort das Auto gestoppt,
ist ausgestiegen,
hat die leere Hülle aufgehoben
und vor sich hin geschmipft, welch unehrliche Menschen es gibt, die das i-Phone mitnehmen und die Hülle wegschmeißen.
Nur eine "Eingabe" ließ Oma noch ca. 2 m weiter auf das Feld gehen und
U N F A S S B A R
dort lag tatsächlich ( völlig unbeschädigt ) Mama's i-Phone.
Alles eingepackt, im Matschfeld das Auto gedreht, zurückgedüst und bei euch geklingelt, das war dann alles eins.
Mama war so glücklich und die Trauertränen wurden nun endlich zu Freudentränen.
Und wenn sie nicht gestorben sind..............
1 Kommentar:
Ja das war echt eine wahnsinns aktion! Danke nochmal an Oma mit ihren " Eingebungen"!;-) Aber auch an die sofort hilfsbereiten , lieben Nachbarn!
Ansonsten war es ein sehr chaotisches , spontanes aber viel geschafftes Wochenende!:-)
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